NewCommodity Content ist tot: Eine umfassende Analyse des Paradigmenwechsels im digitalen Publishing Page
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Der Zusammenbruch eines Geschäftsmodells
- Was ist Commodity Content? – Definition und Kernmerkmale
- Die neuen Realitäten: Warum Commodity Content obsolet geworden ist
- 3.1 KI-Antwortmaschinen als Spielveränderer
- 3.2 Zero-Click Searches und die Erosion von Website-Traffic
- 3.3 Google AI Overviews und der Wandel der Suchlandschaft
- Die Rolle der Künstlichen Intelligenz im Content-Ökosystem
- 4.1 KI als Commoditizer von generischem Content
- 4.2 Automatisierte Content-Erstellung und ihre Grenzen
- Fallstudie: Die "Google Zero"-Strategie des Wall Street Journal
- Alternative Content-Strategien für eine post-Commodity-Welt
- 6.1 Unique Content und Differenzierung durch Originalität
- 6.2 Community Building als neues Geschäftsmodell
- 6.3 Direct-to-Audience Strategien und Newsletter-Plattformen
- 6.4 Thought Leadership und Expertise-Signale
- Auswirkungen auf verschiedene Branchen und Verlage
- Data-Driven Content Marketing und Generative Engine Optimization
- Die Zukunft des Publishing: Neue Geschäftsmodelle und Chancen
- Praktische Empfehlungen für Publisher, Marketer und Content-Profis
- Fazit: Vom reinen Content-Produzenten zur vertrauenswürdigen Autorität
- Quellenverzeichnis
1. Einleitung: Der Zusammenbruch eines Geschäftsmodells
Die digitale Medienlandschaft befindet sich in einer beispiellosen Transformation. Ein Geschäftsmodell, das Jahrzehnte lang funktionierte – die massenhafte Produktion von generischen Inhalten zur Generierung von Website-Traffic, gefolgt von Werbevermarktung – steht vor dem Zusammenbruch[1][3]. Dieser Wandel wird durch zwei zentrale Kräfte angetrieben: die Verbreitung von künstlicher Intelligenz und die fundamentale Veränderung der Informationssuche durch KI-gestützte Antwortmaschinen[1][6].
Das Wall Street Journal hat diese Entwicklung erkannt und eine strategische Neuausrichtung eingeleitet, die als "Google Zero"-Strategie bekannt ist[1]. Anstatt weiterhin in die Produktion von Commodity Content zu investieren – Inhalte, die austauschbar, leicht kopierbar und von geringem inhärenten Wert sind – konzentriert sich das WSJ bewusst auf hochwertigen, einzigartigen Wirtschaftsjournalismus[1]. Diese Strategie symbolisiert einen umfassenden Paradigmenwechsel, der nicht länger ignoriert werden kann.
Für Publisher, Content-Marketer und digitale Strategien bedeutet dies: Das Geschäftsjahr 2025 wird das Jahr sein, in dem klar wird, dass Commodity Content tatsächlich tot ist[3]. Nicht im metaphorischen Sinne, sondern in der praktischen Realität der Geschäftsabläufe und der Rentabilität. Wer diesen Wandel nicht versteht und nicht darauf reagiert, wird systematisch an Bedeutung, Sichtbarkeit und Einnahmen verlieren.
Dieser Bericht bietet eine tiefgehende Analyse dieses Wandels, untersucht die Ursachen, die Auswirkungen und vor allem die viablen Strategien, die Publisher und Marketer nutzen können, um in dieser neuen Ära erfolgreich zu sein.
2. Was ist Commodity Content? – Definition und Kernmerkmale
Bevor wir die Gründe für den Niedergang von Commodity Content analysieren können, müssen wir zunächst verstehen, was Commodity Content überhaupt ist. Der Begriff leitet sich vom ökonomischen Konzept der Commodity ab, ein Gut, das standardisiert, austauschbar und nur durch den Preis differenzierbar ist[1][15].
Definition von Commodity Content
Im Kontext der digitalen Inhalte bezeichnet Commodity Content generische, leicht zu reproduzierende Informationen, die an zahllosen anderen Stellen im Internet kostenlos verfügbar sind[1]. Es sind Inhalte, die standardisiert sind, geringen einzigartigen Wert bieten und von anderen Quellen kaum zu unterscheiden sind. Das Kernmerkmal: Der Preis ist das einzige Unterscheidungskriterium – oder in diesem Fall, die Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen[1].
Typische Beispiele von Commodity Content
Die Bandbreite von Commodity Content ist erheblich. Dazu gehören einfache Anleitungen, die nichts Neues vermitteln, grundlegende Definitionen, die man in hunderten anderen Quellen findet, oberflächliche Nachrichtenzusammenfassungen, die nur vorhandene Informationen neu anordnen, und Listen, die bestenfalls bestehende Informationen konsolidieren[1]. Im weiteren Sinne gehören auch Produktbeschreibungen, Preisvergleiche, aktuelle Aktienkurse und einfache FAQ-Sammlungen dazu[1].
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht dies: Ein Artikel mit dem Titel "Wie man einen perfekten Kaffee braut" ist Commodity Content, wenn er die gleichen Schritte wiederholt, die bereits in Tausenden anderen Artikeln beschrieben wurden. Ein tiefgründiger Artikel eines renommierten Barista über die Wissenschaft der Kaffeezubereitung, kombiniert mit persönlichen Anekdoten und exklusiven Techniken, wäre jedoch kein Commodity Content[1].
Warum Publisher sich auf Commodity Content verlegt haben
Für Jahrzehnte war Commodity Content das Fundament eines funktionierenden digitalen Ökosystems für Publisher. Die Logik war scheinbar unschlagbar: Wenn man schnell und kostengünstig massenhaft generische Inhalte produzierte, konnte man über Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ein enormes Volumen an Traffic generieren[1][2]. Dieser Traffic wurde dann durch Werbung monetarisiert – sei es durch Bannerwerbung, Affiliate-Links oder andere Formen von Online-Werbung[3].
Diese Strategie wurde über Jahre hinweg optimiert. Agenturen entstanden, die sich auf die Produktion von Commodity Content in industriellem Maßstab spezialisiert haben. Redaktionelle Standards wurden gelockert. Der Fokus lag nicht auf Einzigartigkeit oder tiefgehendem Journalismus, sondern auf Volumen, Geschwindigkeit und Keyword-Optimierung[1].
Besonders deutlich wird dies bei Medienunternehmen wie Stern.de, die lange Zeit Commodity Content bevorzugten – kombiniert mit Affiliate-Marketing – anstatt in echten, originalen Journalismus zu investieren[3]. Das Geschäftsmodell schien rentabel zu sein, bis es nicht mehr war.
3. Die neuen Realitäten: Warum Commodity Content obsolet geworden ist
Die Gründe für den Niedergang von Commodity Content sind technologisch, strategisch und fundamental. Sie lassen sich in mehrere Kategorien unterteilen, die sich gegenseitig verstärken.
3.1 KI-Antwortmaschinen als Spielveränderer
Die Einführung fortgeschrittener generativer KI-Modelle wie ChatGPT, Gemini und Perplexity hat die fundamentale Funktion von Commodity Content untergraben[6][13]. Diese Systeme können Nutzerfragen direkt beantworten, ohne dass der Nutzer eine externe Website besuchen muss. Ein Nutzer, der nach "Wie man Pasta al Dente kocht" sucht, erhält sofort eine detaillierte Antwort von ChatGPT – ohne auf irgendeine Website klicken zu müssen[13].
Dies stellt eine existenzielle Bedrohung für Publisher dar, deren Geschäftsmodell darauf basiert, massenhaft Commodity Content zu produzieren, um über SEO viele Besucher anzulocken und mit Werbung Geld zu verdienen[1]. Die KI wird diese Informationen einfach zusammenfassen und direkt auf der Suchergebnisseite oder im Chat-Fenster präsentieren. Dadurch muss der Nutzer die ursprüngliche Webseite gar nicht mehr besuchen. Das Geschäftsmodell bricht zusammen, weil die Besucher als Grundlage für die Einnahmen wegfallen[1].
3.2 Zero-Click Searches und die Erosion von Website-Traffic
Ein verwandtes, aber distinkteres Phänomen sind sogenannte Zero-Click Searches – Suchanfragen, bei denen Nutzer nie auf eine externe Website klicken[18][20]. Sie finden ihre Antwort direkt in den Suchergebnissen oder in den KI-Systemen und verlassen diese nie[13].
Google's AI Overviews (früher Search Generative Experience) wurden erst vor kurzem auch in Deutschland ausgerollt (Stand April 2025)[13]. Die bisherigen Auswirkungen in den USA und anderen Märkten sind deutlich: Die klassischen organischen Suchergebnisse – die "blauen Links" – werden systematisch verdrängt[13][6]. Studien zeigen dramatische Traffic-Verluste für Publisher seit der Einführung von AI Overviews. Einige Quellen berichten von Traffic-Verlusten zwischen 18 bis 64 Prozent[13], während Ahrefs das Traffic-Potenzial von Keywords, die AI Overviews auslösen, als achtmal geringer einschätzt[13].
Zwar enthalten die KI-Zusammenfassungen oft Links zu Websites, die als Quellen herangezogen wurden – Diese dienen aber eher zusätzlichen Informationen oder eben als Quellenangabe[13]. Da die Antwort aber schon direkt im Google-Interface geliefert wird, ist ein Klick nicht unbedingt nötig[13].
3.3 Google AI Overviews und der Wandel der Suchlandschaft
Die Suchlandschaft durchlebt den größten Wandel seit der Einführung von Suchmaschinen selbst[6]. Google AI Overviews ändern die Grundlogik von SEO und Content-Marketing fundamental. Die klassischen Ranking-Positionen und Keyword-Rankings verlieren an Bedeutung – nicht völlig, aber erheblich[6]. Was zählt, ist nicht mehr primär die Position in den traditionellen SERPs (Search Engine Results Pages), sondern ob und wie oft eine Website in den KI-generierten Antworten zitiert wird[14].
Dies stellt eine radikale Verschiebung dar. Ein Website, die für ein Keyword an Position 3 in den klassischen Suchergebnissen rankt, kann nun bei den Nutzern völlig unsichtbar sein, weil sie nicht in der KI-generierten Antwort erwähnt wird[6][14]. Gleichzeitig können Websites mit weniger sichtbaren traditionellen Rankings Millionen von Impressionen in den KI-Ergebnissen erhalten[14].
4. Die Rolle der Künstlichen Intelligenz im Content-Ökosystem
KI wirkt im Content-Ökosystem auf mehreren Ebenen – nicht nur als "Antwortmaschine", die Commodity Content überflüssig macht, sondern auch als Werkzeug zur Massenproduktion von eben solchem Content.
4.1 KI als Commoditizer von generischem Content
Ein paradoxes Phänomen zeigt sich: Genau die gleiche Technologie, die Commodity Content obsolet macht, kann auch dazu verwendet werden, Commodity Content in industriellem Maßstab zu produzieren[8][14]. Tools wie ChatGPT, Claude und andere große Sprachmodelle können tatsächlich hochwertig aussehende Texte produzieren – Produktbeschreibungen, einfache Nachrichtentexte, Blogartikel zu generischen Themen[8].
Einige Online-Warenhäuser und News-Portale nutzen bereits KI-Tools zur Erstellung von Produktbeschreibungen und einfachen Nachrichtentexten[8]. Dies ermöglicht es, hunderte von Texten innerhalb kürzester Zeit fertigzustellen – eine Arbeit, für die ein menschlicher Autor etliche Tage brauchen würde[8].
Jedoch stellt sich eine kritische Frage: Wenn KI so leicht Commodity Content produzieren kann, warum sollte ein Nutzer auf die Website eines Publishers gehen, wenn die KI die gleiche Information kostenlos im Chat-Fenster bereitstellen kann?[11][14]. Die Antwort ist klar: Das sollte er nicht. Und genau darin liegt das Dilemma für Publisher, die auf Commodity Content setzen.
4.2 Automatisierte Content-Erstellung und ihre Grenzen
Googles Webmaster Trends Analyst John Mueller nahm 2022 klar Stellung: KI-generierte Inhalte seien "Spam" und würden gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen[8]. Er deutete an, dass KI-Tools erstellte Texte auch künftig den Feinschliff durch Menschen bräuchten – vergleichbar mit der Nutzung von Rechtschreibtools oder Übersetzungstools[8].
Doch dies ist nur eine Seite des Problems. Die tiefere Problematik liegt darin, dass KI-generierter Content – selbst wenn er technisch akzeptabel ist – bestimmte fundamentale Qualitäten nicht aufweist: Kreative Schöpfungskraft, das feine Gefühl für Nuancen und Betonungen, und die Fähigkeit, völlig Neues zu erfinden[8]. Algorithmen können nur Varianten der bereits gelernten Daten erzeugen[8]. Sie können keine wirklich neuen Perspektiven bieten, keine Experteninsights, die nicht bereits in ihren Trainingsdaten existierten.
Besonders deutlich wird dies bei hochspezifischen, detaillierten Informationen oder emotionalen bis stark geisteswissenschaftlichen Inhalten – hier bekommen auch modernste KI-Prototypen erhebliche Probleme[8].
5. Fallstudie: Die "Google Zero"-Strategie des Wall Street Journal
Das Wall Street Journal bietet ein instruktives Beispiel für die strategische Neuausrichtung, die in der Post-Commodity-Content-Ära notwendig ist[1].
5.1 Der Strategische Kern: Bewusste Verzicht auf Commodity Content
In seiner "Google Zero"-Strategie entscheidet sich das WSJ bewusst dagegen, Commodity Content zu produzieren[1]. Themen wie aktuelle Aktienkurse oder einfache Erklärartikel werden als verlorenes Terrain betrachtet, das von KI-Antworten besetzt wird[1]. Das Unternehmen macht nicht den Fehler, gegen die KI anzukämpfen – es erkennt an, dass dies ein aussichtsloses Unterfangen ist.
Stattdessen konzentriert das WSJ seine Ressourcen auf die Optimierung seines einzigartigen, hochwertigen Wirtschaftsjournalismus[1]. Das Ziel ist nicht mehr, maximalen Traffic zu generieren, sondern gezielt Nutzer mit hoher Kaufabsicht abzufangen, die wahrscheinlich zu zahlenden Abonnenten werden[1]. Die Strategie lautet, wie es so treffend ausgedrückt wird: "Mehr Wert aus weniger, aber dafür besseren Klicks herauszuholen"[1].
5.2 Die praktischen Konsequenzen dieser Strategie
Diese Strategie hat konkrete Konsequenzen: Das WSJ investiert stärker in investigativen Journalismus, exklusive Interviews mit Führungskräften, und tiefgreifende Analysen von Märkten und Unternehmensstrategien – also Inhalte, die nicht von KI-Systemen zusammengefasst werden können[1]. Dies sind Inhalte mit echter Expertise und einzigartigen Erkenntnissen.
Gleichzeitig bedeutet dies, dass das WSJ weniger Traffic hat – aber dieser Traffic ist qualitativ hochwertiger[1]. Ein Leser, der über eine tiefgreifende Investigativ-Geschichte auf die WSJ-Website kommt, ist viel eher bereit, ein Abonnement zu kaufen, als jemand, der zufällig über einen Seiten-Klick auf einen generischen Artikel gelangt[1].
Dies ist ein radikal anderes Geschäftsmodell als die alte Logik von "Volumen × niedriger Preis pro Impression = Gesamtumsatz"[1]. Es ist ein Modell von "Weniger Volumen × höherer Preis pro Abonnement = nachhaltige Einnahmen"[1].
6. Alternative Content-Strategien für eine post-Commodity-Welt
Für Publisher und Marketer, die die Realität der Post-Commodity-Content-Ära anerkennen, existieren mehrere viable Alternative-Strategien.
6.1 Unique Content und Differenzierung durch Originalität
Der Schlüssel zum Überleben in der KI-Ära liegt in der konsequenten Abgrenzung[1]. Publisher müssen sich darauf konzentrieren, Inhalte zu schaffen, die einen einzigartigen Wert bieten, den eine KI nicht nachmachen kann[1].
Dies bedeutet konkret: Unique Content ist nicht länger nur ein SEO-Taktik, sondern ein Überlebensprinzip[12]. Webseiten mit Unique Content werden im Gegensatz zu Webseiten mit Dublicate Content immer gut sichtbar in den Ergebnissen platziert, da sie dem Suchmaschinennutzer einen erheblichen Mehrwert bieten[12].
Die Kriterien für hochwertigen Unique Content sind klar[12]:
- Gute Lesbarkeit und einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung – fehlerhafte Textinhalte erwecken schnell den Eindruck von fehlender Seriosität oder werden mit automatisch generiertem Content in Verbindung gebracht[12]
- Kennzeichnung von Zitaten und Angabe der Originalquelle – wird Content kopiert und ohne Quellenangabe eingebettet, kann dies zur Entfernung aus dem Index führen[12]
- Eingehende Recherche – durch die Verwendung mehrerer unterschiedlicher Quellen steigt die Informationsdichte und somit der Mehrwert[12]
- Durchdachte Strukturierung und penible Formatierung – dies unterstützt die Texteinzigartigkeit[12]
Besonders wichtig: Seit dem Panda Update für Google ist Unique Content als Rankingfaktor noch entscheidender geworden[12]. Google bewertet Content in erster Linie anhand der Ansprüche und Anforderungen der Webseitenbesucher[12]. Der Content sollte thematisch gut in den Inhalt der Webseite eingebettet und nur mit denjenigen Keywords verknüpft werden, die für den Content auch wirklich relevant sind[12].
6.2 Community Building als neues Geschäftsmodell
Während reiner Content an Wert verliert, gewinnt die Beziehung zum Publikum dramatisch an Bedeutung[3][17]. Dies ist nicht nur eine emotionale Dynamik – es ist eine fundamentale Verschiebung, wer den Gewinner im digitalen Medienökosystem bestimmt.
Die zentrale These: Content ist Ware. Community ist König.[3][17]
Wenn "Content" beliebig verfügbar ist – durch KI-Systeme, durch andere Publishers, durch Tausende von Alternativen – dann bleibt das Einzige, das nicht beliebig verfügbar ist, die direkte Beziehung zwischen Creator/Publisher und Publikum[3][17].
Community-Building bedeutet konkret[17]:
- Aufbau direkter Kanäle zu den Lesern und Zuschauern, unabhängig von Plattform-Algorithmen
- Zwei-Wege-Kommunikation statt der klassischen "Publisher sendet Nachrichten"-Struktur
- Exklusive Inhalte und Erlebnisse für Community-Mitglieder
- Mitsprache und Co-Creation – die Community wird zu Partnern beim Content-Prozess
- Wertkette, die auf Vertrauen basiert statt auf Algorithmen
Die ökonomischen Realitäten unterstützen diese These: Unternehmen mit aktiven Communities generieren 33% mehr Umsatzwachstum und reduzieren ihre Customer Acquisition Costs um bis zu 55%[35]. Diese sind keine vernachlässigbaren Metriken – sie sind existenzbestimmend.
6.3 Direct-to-Audience Strategien und Newsletter-Plattformen
Ein besonders vielversprechendes Modell im direkten Gegensatz zur Abhängigkeit von Suchmaschinen und Plattformen ist die Direct-to-Audience-Strategie, bei der Newsletter und Email-Plattformen zentral sind[37][21][41].
Plattformen wie Substack haben ein revolutionäres Geschäftsmodell eingeführt, das auf drei Kernkomponenten basiert[21]:
- Eigentumsrecht an der Kommunität – Creator behalten vollständige Kontrolle über ihre Leser
- Direkte Monetarisierung durch Abonnements – nicht durch Werbung, sondern durch zahlende Abonnenten
- Aligned Incentives – die Plattform verdient nur, wenn der Creator Geld verdient[21]
Dies ist radikal anders als das traditionelle Modell, bei dem Plattformen durch Werbung verdienen, während Creator-Inhalte nur als Köder für Werbeplatz dienen[21].
Die Erfolgsquoten sind beeindruckend: Es gibt nun mehr als 3 Millionen kostenpflichtige Abonnements auf Substack[21]. Diese sind Abonnements, die es vorher nicht gab. Einzelne Blogger, die früher in völliger Bedeutungslosigkeit schrieben, verdienen nun Millionen Dollar pro Jahr auf Substack[21].
Dies ist ein konkreter Beweis, dass wenn Creator ihre Audience direkt erreichen können, und wenn diese Audience die gleiche Qualität von Content erkennt, die sie sonst bei großen Medienkonzernen finden würde – dann sind die Leser bereit zu zahlen[21][37].
6.4 Thought Leadership und Expertise-Signale
Ein besonders wirksames Konzept in diesem Kontext ist Thought Leadership[32][29][40].
Thought Leadership unterscheidet sich fundamental von bloßem Expertentum: Alle Thought Leader sind Experten in ihrem Feld, aber nicht alle Experten sind automatisch Thought Leader[29]. Thought Leadership ist etwas, das sich aus der Wahrnehmung des Publikums ergibt[29]. Es ist der Status, als "erster Ansprechpartner" in einem bestimmten Fachgebiet wahrgenommen zu werden[32].
Für die Post-Commodity-Content-Ära ist dies zukunftsbestimmend: Markenautorität ist einer der stärksten differenzierenden Faktoren[40]. Wenn ein Creator oder Publisher sich als Thought Leader in einem Bereich etabliert hat, dann sind die Leser nicht an seinem generischen Content interessiert – sie sind an seinen einzigartigen Perspektiven, seinen Erkenntnissen und seinen originalen Gedanken interessiert[29][32].
Dies ist das genaue Gegenteil von Commodity Content. Es ist Premium Content, und Menschen sind bereit, dafür zu zahlen[32][40].
7. Auswirkungen auf verschiedene Branchen und Verlage
Der Niedergang von Commodity Content trifft verschiedene Branchen und Verlage unterschiedlich hart. Die Auswirkungen zeigen sich besonders deutlich bei Medienunternehmen, die stark auf das alte Geschäftsmodell setzten.
7.1 Das Beispiel Stern.de und die Krise der klassischen Medienhäuser
Das deutsch- und englischsprachige Beispiel von Stern.de illustriert diese Auswirkungen deutlich[3]. Der Stern hat lange Zeit den Trend zu Digital-Abos verpennt[3]. Während Zeit und Spiegel jeweils deutlich mehr als eine Viertelmillion digitale Abos verkaufen, setzte der Verlag Gruner+Jahr bis vor Kurzem auf Werbung beziehungsweise Affiliate-Marketing[3].
Dies war lange Zeit lukrativ – aber nur, weil der Stern massenhaft Commodity Content produzierte (kombiniert mit Affiliate-Links in Produkttests), um Traffic zu generieren[3]. Das Geschäftsmodell war: Nutzer kommen wegen der Produkttests, klicken auf Affiliate-Links, der Stern verdient eine Provision[3].
Nun, im Jahr 2024/2025, hat der Stern die Kurve bekommen und will auf einmal Abos verkaufen – 100.000 Stück bis 2026[3]. RTL ist bereit, drauf eine 30-Millionen-Euro-Wette abzuschließen[3]. Doch der Wind bläst von vorn. Ende 2024 wurde bekannt, dass der Stern die für Qualitätsmedien besonders wichtige Dokumentationsabteilung komplett dicht macht – das "Quality Board"[3]. Was mit den 30 Mitarbeitenden passiert, bleibt nebulös. Sie werden wohl entlassen[3].
Der Grund sei das schwierige Werbegeschäft, teilt RTL mit[3]. Dies bedeutet wahrscheinlich, dass der Stern immer weniger Geld mit Affiliate-Marketing verdient, weil immer weniger Traffic auf der Seite ankommt[3]. Das alte Geschäftsmodell bricht zusammen – genau wie in der Theorie vorhergesagt.
Bis jetzt hat der Stern bereits 30.000 digitale Abos erreicht, bis Ende des Jahres sollen es dann schon 50.000 sein[3]. Doch die Chancen sind gering, 100.000 zu erreichen – nicht, weil Abos grundsätzlich nicht funktionieren, sondern weil der Stern nicht den gleichen Vorrat an Premium-Content aufweist wie Zeit oder Spiegel, die seit Jahren in hochwertigen Journalismus investieren[3].
7.2 Differenzierte Auswirkungen nach Publisher-Typ
Die Auswirkungen sind jedoch nicht für alle Publisher gleich:
Publisher mit starkem Original-Content (wie WSJ, Financial Times, BBC, oder spezialisierte Publikationen) profitieren sogar von dieser Transformation[1][6]. Ihre Inhalte können nicht von KI zusammengefasst werden – sie müssen zitiert werden. Dies gibt ihnen sogar mehr Sichtbarkeit in KI-Systemen[6][14].
Publishers mit starker Community und Direct-to-Audience (wie Substack-Creator, Newsletter-Publisher, oder Podcast-Netzwerke) sind ebenfalls relativ gut positioniert[21][37]. Sie sind nicht auf Suchmaschinen-Traffic angewiesen – sie haben direkte Beziehungen zu ihren Lesern[21][37].
Publishers mit massenhaft Commodity Content (wie viele Content-Farms, SEO-optimierte Blogs, oder Affiliate-Marketing-Seiten) sind in einer kritischen Lage[1][3]. Ihr Traffic-Modell bricht zusammen. Ihre Inhalte werden durch KI-Systeme überflüssig. Sie haben keine starke Community, die sie schützen würde.
8. Data-Driven Content Marketing und Generative Engine Optimization
Für Publisher und Marketer, die sich in dieser neuen Landschaft orientieren möchten, ergeben sich neue strategische und operative Ansätze.
8.1 Der Paradigmenwechsel: Von Traffic zu Conversions
Ein fundamentales Paradigmenwechsel ist erforderlich: Weg von der Obsession mit organischem Traffic-Volumen und SERPs-Rankings, hin zur Optimierung auf Conversion-Qualität[6][24].
Dies bedeutet konkret[6]:
- Fokus auf Conversion-Optimierung gegenüber traditionellen Traffic-Kennzahlen
- Tieferes Verständnis der Suchintention der Nutzer, um die Content-Strategie zu optimieren
- Originellen, einzigartigen Content mit fundierter Autorschaft erstellen
- Content-Qualität priorisieren gegenüber Quantität
Dies ist nicht nur eine rhetorische Umdefinition. Es ist eine fundamentale Veränderung der KPIs und Metriken, auf denen Erfolg gemessen wird[6][24].
8.2 Generative Engine Optimization (GEO)
Ein neues Konzept, das in 2024/2025 an Bedeutung gewinnt, ist Generative Engine Optimization (GEO)[14]. Dies ist die Optimierung von Content nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für KI-Systeme und LLMs[14].
Die Strategien unterscheiden sich subtil, aber bedeutsam von klassischer SEO[14][6]:
- Inhalte müssen klar und kontextstark sein, damit sie in KI-generierten Antworten zitiert werden können
- Strukturierte Daten ermöglichen es KI-Systemen, den Content besser zu verstehen und zu zitieren
- E-E-A-T-Signale (Expertise, Experience, Authoritativeness, Trustworthiness) sind noch kritischer geworden[9][14]
- Original-Forschung und Data erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Quelle zitiert wird
Der praktische Unterschied: Ein Artikel, der für SEO optimiert ist, versucht, für ein Keyword zu ranken. Ein Artikel, der für GEO optimiert ist, versucht, in der KI-generierten Antwort als Primärquelle zitiert zu werden[14]. Dies erfordert andere Schreib- und Struktur-Techniken.
8.3 Data-Driven Content-Entscheidungen
Ein wachsender Trend ist data-driven Content Marketing[24]. Dies bedeutet, dass Content-Entscheidungen nicht auf Bauchgefühl basieren, sondern auf konkreten Daten über Nutzerverhalten, Engagement und Conversions[24].
Praktisch bedeutet dies[24]:
- Analyse von Nutzerverhalten: Seitenansichten, Nutzungsdauer, Absprungrate
- Engagement-Messungen: Kommentare, Shares, Likes (je nach Kanal)
- SEO-Daten: Rankings für Keywords, Backlink-Profile
- Umsatz-Daten: Leads, Conversions, ROI
Die Erkenntnisse aus diese Daten werden dann verwendet, um Inhalte kontinuierlich zu optimieren[24]. Wenn etwa die Rankings und die Sichtbarkeit für einen bestimmten Inhalt abstürzen, wird dieser Inhalt überarbeitet – vor allem im Hinblick auf SEO[24]. Ist die Absprungrate besonders hoch, kann es sinnvoll sein, die Inhalte zusätzlich zum SEO-Check auch auf die User Experience hin zu optimieren[24].
9. Die Zukunft des Publishing: Neue Geschäftsmodelle und Chancen
Trotz der düsteren Prognosen für Commodity Content gibt es für Publisher durchaus Chancen in dieser neuen Landschaft.
9.1 Das Converged Media Modell
Die Zukunft wird wahrscheinlich aus einer Mischung aus verschiedenen Medientypen und Monetarisierungsansätzen bestehen[25]. Dies wird oft als Converged Media bezeichnet[25]:
Owned Media (eigene Medien): Webseite, Blog, Newsletter, Podcast[25][27]. Dies gibt vollständige Kontrolle und keine Distribution-Kosten[25][27].
Paid Media (bezahlte Medien): Anzeigen-Werbung, um die Reichweite zu vergrößern[25].
Earned Media (verdiente Medien): Backlinks, Mentions, und organische Shares durch Dritte[25].
Die erfolgreichsten Publisher werden diejenigen sein, die alle vier Typen strategisch einsetzen[25].
9.2 Neue Monetarisierungsmodelle
Neben klassischer Werbung und Abonnements entstehen neue Monetarisierungsmodelle:
Direktlizenzierung zu KI-Unternehmen: Publisher könnten ihre Inhalte direkt an KI-Unternehmen lizenzieren für das Training von Modellen. Dies würde direkte Einnahmen generieren[1][14].
Umsatzbeteiligung mit KI-Plattformen: Ähnlich wie Affiliate-Marketing, aber direkt mit den Erstellen der KI-Systeme verhandelt[1].
Community-gestützte Finanzierung: Patreon, Member-Modelle, oder andere Formen der Crowdfunding[17].
Hybrid-Modelle: Kostenlose Inhalte für SEO und Reach, Premium-Inhalte für zahlende Abonnenten[10][26].
10. Praktische Empfehlungen für Publisher, Marketer und Content-Profis
Basierend auf dieser Analyse ergeben sich konkrete, operative Empfehlungen für verschiedene Stakeholder-Gruppen.
10.1 Für große Publisher und Medienhäuser
Sofortige Maßnahmen:
-
Audit des Content-Portfolios durchführen: Identifizieren Sie, welche Ihrer Inhalte Commodity Content sind und welche echte, einzigartige Perspektiven bieten[1][6].
-
Ressourcen-Reallokation: Verlagern Sie Ressourcen aus der Produktion von Commodity Content hin zu tiefgreifendem, originalem Journalismus[1]. Das WSJ macht dies mit seiner "Google Zero"-Strategie vor[1].
-
Markenaufbau statt Traffic-Maximierung: Definieren Sie neu, was Erfolg bedeutet. Nicht der Nutzer, der zufällig auf einen generischen Artikel klickt, ist wertvoll – der Nutzer, der bereit ist, für Ihre Premium-Inhalte zu bezahlen[1][6].
-
Direct-to-Audience-Kanäle aufbauen: Investieren Sie in Newsletter, Social-Media-Communities und andere direkte Kanäle zu Ihrem Publikum[21][37].
-
E-E-A-T-Signale verstärken: Bauen Sie Autorenprofile auf, kennzeichnen Sie Expertise klar, und zeigen Sie die Glaubwürdigkeit Ihrer Publikation[9][14].
10.2 Für Content-Marketer und SEO-Profis
Strategische Neuausrichtung:
-
Fokus auf Qualität über Quantität: Ein einziger gut recherchierter, hochwertig geschriebener Artikel ist wertvoller als zehn oberflächliche Commodity-Content-Stücke[12][14].
-
Unique Content-Strategie: Jeder Inhalt sollte die Frage beantworten können: "Warum kann nur ich diese Information / diese Perspektive bieten?"[1][12].
-
Content-Differenzierung: Nutzen Sie Formate, die KI schwer replizieren kann – Interviews, persönliche Erfahrungen, Original-Forschung, Datenvisualisierungen[6][13][30].
-
Generative Engine Optimization (GEO) lernen: Verstehen Sie, wie KI-Systeme Inhalte bewerten und zitieren, und optimieren Sie entsprechend[14].
-
Data-Driven Optimization: Nutzen Sie Analytics, um zu verstehen, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe resonieren, und optimieren Sie kontinuierlich[24].
10.3 Für unabhängige Creator und Einzelautoren
Chancen in der neuen Landschaft:
-
Direct-to-Audience starten: Starten Sie auf Plattformen wie Substack, um eine direkte Beziehung zu Ihrem Publikum aufzubauen[21][37][41]. Dies ist demokratischer denn je – Sie brauchen nicht mehr einen großen Medienkonzern hinter sich.
-
Nische dominieren: Spezialisieren Sie sich auf ein spezifisches Themenfeld, werden Sie zum Thought Leader in diesem Bereich[29][32].
-
Authentizität und Persönlichkeit: Dies ist genau das, das KI nicht kann – echte menschliche Perspektive, persönliche Stimme, echte Beziehung zum Publikum[11][13][19].
-
Content Repurposing: Nutzen Sie jedes Stück Content mehrfach – als Blog-Post, als Newsletter, als Social Media Content, als Podcast-Episode[39].
-
Community aufbauen: Bauen Sie Ihren Newsletter auf, engagieren Sie mit Ihrem Publikum, machen Sie sie zu Fans, nicht zu zufälligen Lesern[17][21].
11. Fazit: Vom reinen Content-Produzenten zur vertrauenswürdigen Autorität
Die These dieses Reports ist unmissverständlich: Commodity Content ist tot.
Nicht weil es keine generischen Inhalte mehr im Internet gibt – weit gefehlt. Es gibt mehr als je zuvor. Aber als Geschäftsmodell, als Strategie zur Generierung von nachhaltigem Traffic und Einnahmen, ist es obsolet geworden[1][3][13].
Die Gründe sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig:
-
KI-Antwortmaschinen beantworten Nutzerfragen direkt, ohne dass sie externe Websites besuchen müssen[1][6][13].
-
Zero-Click Searches machen Website-Besuche für generische Informationen überflüssig[13].
-
Google AI Overviews verdrängen klassische Suchergebnisse und machen Ranking-Positionen nebensächlich[6][13][14].
-
KI selbst kann Commodity Content in industriellem Maßstab produzieren, womit kein Publisher konkurrieren kann[8][14].
-
Nutzer sind skeptischer geworden gegenüber generischem, offensichtlich KI-generiertem oder oberflächlich recherchiertem Content[11][16].
Für Publisher und Content-Marketer gibt es nur einen Weg nach vorn: Umdenken. Umsteigen. Überleben.
Die neuen Gewinner werden nicht diejenigen sein, die am lautesten gegen den Wandel protestieren, sondern jene, die ihn am intelligentesten für sich nutzen[1]. Sie werden den Übergang vom reinen Content-Produzenten für Suchmaschinen zum unverzichtbaren Partner für eine loyale Gemeinschaft erfolgreich vollziehen[1].
Die Elemente dieses neuen Modells sind klar:
- Einzigartiger, hochwertiger Content mit echtem Mehrwert[1][6][12]
- Direkte Beziehungen zu Publikum unabhängig von Plattform-Algorithmen[3][17][21]
- Thought Leadership statt bloße Informationsvermittlung[29][32][40]
- Community-Fokus statt Reichweiten-Fokus[3][17][35]
- Authentizität und Transparenz als Differenzierungsmerkmal[47]
- Datengetriebene Entscheidungen statt Bauchgefühl[24]
- Hybrid-Monetarisierung statt Single-Channel-Abhängigkeit[25][26]
Unternehmen und Einzelpersonen, die diese neuen Prinzipien früh adaptieren und konsequent umsetzen, werden in den nächsten 5 Jahren bedeutende Wettbewerbsvorteile aufbauen. Sie werden in einer Zeit wachsen, in der andere schrumpfen. Sie werden relevanter werden, während andere irrelevant werden. Sie werden ihre Audience loyal um sich scharen, während andere um jeden einzelnen Klick kämpfen.
Commodity Content ist tot. Es lebe die Ära der Authentizität, Autorität und Community.
12. Quellenverzeichnis mit InfoLink
[1] seo-suedwest.de – "Wie Publisher im Zeitalter der KI überleben können" – https://www.seo-suedwest.de/10514-das-content-dilemma-wie-publisher-im-zeitalter-der-ki-ueberleben-koennen.html
[2] adzine.de – "Content Marketing zu Ende gedacht – Eine Frage der Technologie?" – https://www.adzine.de/2017/08/content-marketing-zu-ende-gedacht-eine-frage-der-technologie/
[3] Steady/Blaupause – "Content is kaputt" – https://steady.page/de/sebastian/posts/5f2e4ed2-5356-48bb-870e-16112ca1d9b2
[4] scompler.com – "AI und Content Strategie: Fluch und Segen für das Marketing" – https://scompler.com/cmo-content-strategie/
[5] marketinginstitut.biz – "Content Marketing & Künstliche Intelligenz" – https://www.marketinginstitut.biz/blog/kuenstliche-intelligenz-im-content-marketing/
[6] conductor.com – "KI-Suchtrends 2025: die Zukunft von SEO & Content-Marketing" – https://www.conductor.com/de/academy/seo-content-prognosen/
[7] crispycontent.de – "Checkliste: Konkurrenzanalyse im Content Marketing" – https://www.crispycontent.de/blog/konkurrenzanalyse-im-content-marketing
[8] textbroker.de – "Künstliche Intelligenz im Content Marketing" – https://www.textbroker.de/kuenstliche-intelligenz-im-content-marketing
[9] seo-summary.de – "SEO-Trends 2025: Die wichtigsten Entwicklungen und Tipps" – https://seo-summary.de/seo-2025/
[10] moccu.com – "Content-Strategie entwickeln: In 7 Schritten zum Erfolg" – https://www.moccu.com/insights/content-marketing/content-strategie/
[11] frenz.ch – "Ranken KI-generierte Inhalte schlechter? Das Problem und die Lösung" – https://www.frenz.ch/blog/ranken-ki-generierte-inhalte-schlechter-das-problem-und-die-loesung
[12] loewenstark.com – "Unique Content: Einzigartiger Inhalt" – https://www.loewenstark.com/wissen/unique-content/
[13] elenageiger.de – "KI killt Content Marketing – Lohnt sich SEO-Content in Zukunft noch?" – https://www.elenageiger.de/zukunft-von-seo-content/
[14] marketinginstitut.biz – "KI-gestützte Content Erstellung" – https://www.marketinginstitut.biz/blog/ki-gestuetzte-content-erstellung/
[15] finanzen.net – "Commodity Definition - Wirtschaftslexikon" – https://www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/commodity
[16] suxeedo.de – "Die 7 relevantesten Content Marketing Trends für 2025" – https://suxeedo.de/magazine/communications/content-marketing-trends/
[17] brand-doctor.net – "Kundenbindung neu gedacht: Mit Community Management" – https://www.brand-doctor.net/blog/community-management
[18] omr.com – "Die Marketing Trends 2025" – https://omr.com/de/reviews/contenthub/marketing-trends
[19] famefact.com – "Authentisches Storytelling Social Media" – https://famefact.com/2025/05/22/authentisches-storytelling-social-media/
[21] substack.com – "It's the creators' economy, stupid" – https://post.substack.com/p/its-the-creators-economy-stupid
[22] etextera.ch – "Storytelling: 6 Tipps, wie Sie mit authentischen Geschichten Ihre Zielgruppe begeistern" – https://www.etextera.ch/news/detail/storytelling-6-tipps-wie-sie-mit-authentischen-geschichten-ihre-zielgruppe-begeistern/
[23] mailchimp.com – "Organic vs Paid Social Media" – https://mailchimp.com/resources/organic-vs-paid-social-media/
[24] koschklinkperformance.de – "Data-Driven Content Marketing: Mit Strategie zum Erfolg" – https://koschklinkperformance.de/data-driven-content-marketing/
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[26] moccu.com – "Content-Marketing ROI: So gelingt die Erfolgsmessung" – https://www.moccu.com/insights/content-marketing/content-marketing-roi/
[27] sem-deutschland.de – "Owned Media einfach erklärt: Definition & FAQ" – https://www.sem-deutschland.de/online-marketing-glossar/was-ist-owned-media/
[28] ithelps-digital.com – "Content Marketing: Strategien und Trends für den Erfolg von morgen" – https://www.ithelps-digital.com/de/blog/content-marketing/content-marketing
[29] martina-fuchs.com – "Thought Leadership vs. Expertentum" – https://www.martina-fuchs.com/thought-leadership-vs-expertentum-worin-der-entscheidende-unterschied-liegt/
[30] borgmeier.de – "Short Form Content versus Long Form Content?" – https://www.borgmeier.de/short-form-content-vs-long-form-content/
[31] bvdw.org – "Die Evolution des Content Marketings: Wie KI die Zukunft der Branche prägt" – https://www.bvdw.org/news-und-publikationen/die-evolution-des-content-marketings-wie-ki-die-zukunft-der-branche-praegt/
[32] park-sieben.com – "Thought Leadership Marketing: Content-Beispiele" – https://www.park-sieben.com/blog/thought-leadership-marketing-content-beispiele
[33] research42.de – "42 Statistiken für Ihre Content-Marketing-Strategie" – https://www.research42.de/42-fakten-der-wichtigsten-content-marketing-studien/
[34] mainpost-corporate.de – "Content-Marketing in Deutschland 2025: Die Trends und Tipps zum Erfolg" – https://mainpost-corporate.de/alle/content-marketing-in-deutschland-2025-die-trends-und-tipps-zum-erfolg/
[35] brixongroup.com – "Community-Building für B2B-Marken: Erfolgsfaktoren und Best Practices" – https://brixongroup.com/de/community-building-fuer-b2b-marken-erfolgsfaktoren-und-best-practices/
[36] podcast.de – "5 Hör auf, deine Nische zu suchen" – https://www.podcast.de/episode/624992608/5-hoer-auf-deine-nische-zu-suchen
[37] veronicallorcasmith.substack.com – "10 Ideas to Offer Your Paid Subscribers" – https://veronicallorcasmith.substack.com/p/substack-10-ideas-for-your-paid-subscribers
[38] substack.com – "Going paid guide" – https://substack.com/going-paid-guide
[39] techwanderer.de – "Content Repurposing: So baust du mit wenig Aufwand maximale Sichtbarkeit auf" – https://www.techwanderer.de/content-repurposing-so-baust-du-mit-wenig-aufwand-maximale-sichtbarkeit-auf/
[40] spocket.co – "Was ist Brand Authority und wie baut man sie für Ihr Geschäft auf?" – https://www.spocket.co/de/blogs/what-is-brand-authority-and-why-it-matters-for-your-business
[41] iubenda.com – "So erstellen Sie mit Substack einen erfolgreichen Newsletter" – https://www.iubenda.com/de/help/121286-wie-sie-mit-substack-einen-erfolgreichen-newsletter-erstellen-tipps-und-tricks
[42] youtube.com – "Wie du CONTENT MARKTFÜHRER in deiner Nische wirst" – https://www.youtube.com/watch?v=mPtvQFkbMDQ
[43] reachx.de – "Content Marketing ROI messen: So analysierst du deinen Content Marketing ROI" – https://reachx.de/artikel/4-stufen-anleitung-zur-messung-vom-content-marketing-roi
[44] azariangrowthagency.com – "Content Marketing Trends to Watch in 2026" – https://azariangrowthagency.com/content-marketing-trends/
[45] leap.de – "Content-Qualität: Was deinen Inhalt hochwertig macht" – https://leap.de/wissen/fachartikel/content-qualitaet-was-deinen-inhalt-hochwertig-macht
[46] markop.de – "Der ultimative B2B-Content-Marketing Leitfaden 2025" – https://www.markop.de/blog/b2b-content-marketing
[47] brand-doctor.net – "Offen und ehrlich – Wie ihr mit Markentransparenz und Authentizität eure Marke stärkt" – https://www.brand-doctor.net/blog/markentransparenz-und-authentizitaet
[48] michaela-benkitsch.com – "Marketing ohne Social Media - Erfolgreiche Strategien für..." – https://michaela-benkitsch.com/marketing-ohne-social-media/
Hinweis zur Autorschaft: Dieser Bericht wurde als umfassende Analyse von Deep-Research-Quellen erstellt und synthesiert die aktuellsten Erkenntnisse aus dem Feld des Content Marketing, der Suchmaschinenoptimierung, der Künstlichen Intelligenz und des Digital Publishing. Der Bericht verfolgt das Ziel, Entscheidungsträgern, Marketing-Profis und Content-Strategien ein klares Verständnis für die grundlegenden Verschiebungen in der digitalen Medienlandschaft zu vermitteln.